Komponistinnenporträt Maria Gstättner

 

Maria Gstättner (© Bernhard Schramm, 2017)

Mittwoch, 11. September 2019
Palais Mollard, 19.30 Uhr


Konzertabend mit Moderation

InterpretInnen: Joanna Lewis, Simon Schellnegger, Asja Valcic, Peter Herbert, Stefan Heckel, Maria Gstättner

Über ihren Zugang zur Musik sagt Maria Gstättner: „Das Musizieren und kreative Entwickeln von Ideen aus dem Hier und Jetzt trägt jede und jeder von uns als Grundausstattung in sich …“. Interesse an Klangmalerei, Instant Composing, Improvisation, interdisziplinäre Performancekunst – diese Schwerpunkte bestimmen ihr Schaffen. Maria Gstättner stammt aus der Steiermark und hat das Instrumentalstudium Fagott an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien 2005 mit Auszeichnung abgeschlossen, ebenso 2002 die Lehrbefähigung für Fagott. Ihre Kompositionen werden auf renommierten Festivals für World Music, Neue und improvisierte Musik aufgeführt (u. a. wien modern, styriarte, cultural museum chicago, klangspuren schwaz, Musikverein Wien; darunter vom Ensemble Kontrapunkte, Wiener Concertverein, the next step). Sie tritt international auch als Solistin und Kammermusikerin auf ...mehr

 

90 Jahre Internationale Bruckner-Gesellschaft

 

Anton Bruckner (1824-1896) © ÖNB/Bildarchiv

Dienstag, 8. Oktober 2019
Palais Mollard, 19.30 Uhr


Konzertabend mit Moderation

InterpretInnen: Quintett der Wiener Philharmoniker

Die Internationale Bruckner-Gesellschaft wurde ursprünglich 1927 in Leipzig und offiziell 1929 in Wien gegründet. Sie befasst sich mit der Verbreitung und Würdigung des Werkes Anton Bruckners sowie der Veröffentlichung von authentischen Ausgaben seiner Musik; in regelmäßigen Abständen erscheinen die „Berichte & Studien“, die Aktuelles zur Brucknerforschung enthalten. Aus Anlass des Jubiläums wird ein Symposion veranstaltet, das sich mit der Geschichte der Institution, aber auch mit einer allgemeinen Standort- und Zweckbestimmung von Komponistengesellschaften in der Gegenwart befasst. Der Konzertabend bringt eine Zusammenfassung der Ergebnisse, vor allem ein historisches Bild der Internationalen Bruckner-Gesellschaft, verbunden mit einer Präsentation des Streichquintetts Anton Bruckners, bei dem ein Ensemble der Wiener Philharmoniker mitwirken wird.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung unbedingt erforderlich. Online-Anmeldung ab 10. September 2019 unter www.onb.ac.at/bruckner

 

Aus den "Estensischen Musikalien"

 

EM.83 - Abschrift einer Triosonate von Dario Castello (1602-1631) © ÖNB/Musiksammlung

Mittwoch, 13. November 2019
Palais Mollard, 19.30 Uhr


Konzertabend mit Moderation

InterpretInnen: Ensemble barbarae!

Die Sammlung der „Estensischen Musikalien", die heute als relativ kleiner, aber durch Unikate hochbedeutender Sonderbestand in die Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek integriert ist, war im späten 18. Jahrhundert von Marchese Tommaso degli Obizzi, dessen Familie mit dem Adelsgeschlecht der Este verwandt ist, in seinem Schloss Catajo bei Padua angelegt worden. Über Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este gelangte sie nach Wien. In dieser Sammlung finden sich Komponisten wie Dario Castello, Johann J. Froberger, Arcangelo Corelli, Nicola Matteis d. Ä. und viele andere, die erst im Laufe des 20. Jahrhunderts bekannt und gewürdigt wurden. Der Bestand enthält nur 17 Druckwerke mit Sonaten und Konzerten, aber über 200 Handschriften, vorrangig mit Instrumentalwerken und einigen Kantaten und Arien. Der Abend wird sich mit der Geschichte dieser außergewöhnlichen Sammlung befassen und diese in einigen repräsentativen Beispielen vorstellen.