Programm Musiksalon Archiv

Kaiser Joseph II.

Musik um Joseph II.

Konzertabend mit Moderation

Interpret: Pressburger Quartett, Claus-Christian Schuster

Mittwoch, 4. Oktober 2006
Palais Mollard, 19.30 Uhr

Um 1780 fand sich im Palais Mollard-Clary eine regelmäßige Tischrunde zusammen, mit der der Monarch geistigen Austausch pflegte. Im Gegensatz zum dilettantischen Musikverständnis, das Joseph II. vielfach unterstellt wurde, besaß der Kaiser eine gediegene Musikausbildung, spielte mehrere Instrumente und hatte eine Vorliebe für polyphone Satztechnik.
Die Komponisten seines Umkreises – Antonio Salieri, Florian Leopold Gassmann, Johann Georg Albrechtsberger, Carl Ditters von Dittersdorf – repräsentieren das musikalische Wien, das Mozart 1781 vorfand. Stilistisch reicht der Bogen von der einfach strukturierten Kammermusik der Vorklassik bis zur anspruchsvollen Kontrapunktik Albrechtsbergers.  ...mehr

 

Christoph Cech

Komponistenporträt Christoph Cech

Konzertabend mit Moderation

Interpreten: Fritz Kleinhapl, Petra Stump, Heinz-Peter Linshalm, Agnes Heginger, Peter Herbert, Christoph Cech

Freitag, 10. November 2006
Palais Mollard, 19.30 Uhr

Neugier auf das „Andere“, Verbindung unterschiedlicher Musiksphären – das ist ein Charakteristikum des Musikers und Komponisten Christoph Cech (geboren 1960). Immer wieder lotet er die Grenzbereiche zwischen Jazz, Kammermusik und Avantgarde aus, auch in seiner Funktion als Leiter der Abteilung für Jazz und Popularmusik am Linzer Brucknerkonservatorium. In der Überschreitung der oft willkürlichen Trennungslinien zwischen „unterhaltender“ und „ernster“ Musik der Gegenwart verbinden sich mehrere Musik-Sprachen bei ihm zu einem eigenständigen Idiom. Auf Werke für Bassklarinetten und Cello folgen Spontankompositionen und eine „noten- und taktlose Surprise“ ...mehr

 

Karlheinz Essl

Komponistenporträt Karlheinz Essl

Konzertabend mit Moderation

Interpreten: Wiener Saxophon-Quartett, Karlheinz Essl

Mittwoch, 29. November 2006
Palais Mollard, 19.30 Uhr

Ebenfalls Jahrgang 1960, studierte Karlheinz Essl bei Friedrich Cerha (Komposition) und Dieter Kaufmann (elektro-akustische Musik). Die in der Avantgarde des späten 20. Jahrhunderts oftmals gestellte Frage, ob man sich als Komponist für das „Werk“ oder den „Prozess“ entscheiden solle, beantwortet Essl auf sehr individuelle Weise: „Die beiden Antipoden nähern sich in mannigfaltiger Weise einander an. Ich möchte für eine neue Sichtweise plädieren, die Werk und Prozess nicht als Widersacher gegeneinander ausspielt ...“
Im Zentrum des Abends wird der Raum-Klang stehen, realisiert vom Wiener Saxophon-Quartett und vom Komponisten selbst, der die „live-electronics & sound projections“ betreut. ...mehr

 

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