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Mozarts Schüler

Mozarts Schüler

Interpretin: Margit Haider-Dechant, Klavier

Mittwoch, 3. Oktober 2007
Palais Mollard, 19.30 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart hinterließ zwar keine „Schule“ im Sinne einer kompositorisch definierbaren Stilrichtung, er hatte aber zahlreiche Schüler, von denen sich einige im zeitgenössischen Musikleben einen Namen machten. Wohl am bekanntesten unter ihnen wurden Franz Xaver Süßmayr, der das Requiem vollendete, und Johann Nepomuk Hummel, der eine europaweite Karriere machte. Große Bedeutung im Musikleben des frühen 19. Jahrhunderts hatte auch Anton Eberl, den die Zeitgenossen als gleichrangig mit Beethoven einstuften. Unter den weniger bekannten Mozart-Schülern sind Franz Roser de Reiter und Joseph Woelfl zu nennen. Die Pianistin Margit Haider-Dechant wird diese Komponisten, deren Werke sich in der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek befinden, in ausgewählten Beispielen vorstellen. ...mehr

 

Kont

Auf dem Weg zur Dritten Tonalität: Paul Kont

Interpreten: Trio ViennArte
Es liest: Inge Kont-Rosenberg

Mittwoch, 24. Oktober 2007
Palais Mollard, 19.30 Uhr

Im Sommer 2006 schenkte Inge Kont-Rosenberg der Österreichischen Nationalbibliothek den künstlerischen Nachlass ihres im Jahr 2000 verstorbenen Mannes Paul Kont. Grund genug, an das vielfältige Schaffen Konts zu erinnern, der zu den bedeutendsten österreichischen Komponisten des 20. Jahrhunderts zählt. Nahm Kont bereits in den fünfziger Jahren Grundzüge der späteren minimal music vorweg, so ging er seit Beginn der sechziger Jahre mit der Bestimmung einer „Dritten Tonalität“ einen prononciert eigenen Weg. Nach seinem Tod schrieb Die Presse: „Unangepaßt war er jedenfalls und seiner Zeit voraus, als er schon Anfang der sechziger Jahre zu einer neuen, aufregenden Tonalität fand. Kont, der Experimentator, hatte neue Wege gefunden, musikalische Stimmen in tonalem Geist zu entwickeln ...“ ...mehr

 

Spring

Komponistenporträt Rudi Spring

InterpretInnen: Maria Reiter, Elisabeth Seitz, Rudi Spring

Mittwoch, 14. November 2007
Palais Mollard, 19.30 Uhr

Nach seiner musikalischen Ausbildung in Bregenz und Lindau schlug Rudi Spring (geb. 1962) eine Karriere als Pianist und Komponist ein. Er konzertiert sowohl als Solist wie auch als Kammermusiker bei zahlreichen Festivals. Querbezüge zur Volks- und Popularmusik sind für sein Komponieren charakteristisch und markieren einen individuellen Ansatz, die Gefahr der Ghettobildung in Neuer Musik zu überwinden. Als Qualitätsmerkmale des Komponierens gelten Spring ein durch-hörbarer, kammermusikalischer Satz und transparente Strukturen; seine Harmonik ist „freitonal“ in dem Sinne, dass Tonalität in einer erweiterten, für alle Einflüsse offenen Weise verstanden wird. ...mehr

 

 

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